Am Dienstag veröffentlichte Adobe einige Updates, die besonders bei Adobe Reader und Acrobat wichtige Sicherheitslücken schließen sollen. Auch der allseits bekannte Flash Player bekommt ein Update, welches die Performance steigern soll.

Sicherheitslücken bei Adobe Reader und Acrobat geschlossen
Das neue Update 11.0.06 soll gravierende Sicherheitslücken schließen, durch die es, laut Entwicklern, möglich war, Schadcodes auf ein System zu laden und im Worst case die Kontrolle über das betroffene System zu erlangen. Primär gilt das Update dem Adobe Reader, doch auch Acrobat bekommt ein Patch.

Das Unternehmen aus Kalifornien stuft das Update mit der höchsten Prioritätsstufe 1 ein und bescheinigt ihm somit höchste Wichtigkeit. Für alle Administratoren bedeutet dies, binnen 72 Stunden ihre System auf den neusten Stand zu bringen und auch jedem anderen wird empfohlen, sich die neue Version nicht entgehen zu lassen.

Wie üblich, wird das Update auch Leistungsverbesserungen bieten, die zum schnelleren Arbeiten beitragen sollen.
Wirkliche Neuerungen im Programm werden allerdings in dieser Version nicht erwartet.

Mehr Informationen zu dem Update, finden Sie im Support-Beitrag von Adobe.

Das Adobe Logo

Der neue Adobe Flash Player 12
Zusätzlich zu oben genannten Updates, steht auch für den bekannte Flash Player eine neue Version zum Download bereit. Anders als bei Acrobat und dem Reader, geht es hier weniger um das Schließen von Sicherheitslücken sonder vielmehr um die Implementierung des optimierten Stage3D, mit dem 3D-Inhalte noch besser dargestellt werden sollen. Zusätzlich wird die Performance von Spielen, Videos und anderen Flash-basierten Anwendungen deutlich verbessert.

Nebenbei, können alle Nutzer des Internet Explorer 11 unter Windows 7, durch den neuen Flash Player in der Version 12.0.0.43, mit erweitertem Support rechnen. Nicht von diesem Update betroffen, sind alle Nutzer mit Windows 8 und Windows 8.1, so hat das neue Betriebsystem den Flash Player bereits integriert. Ebenso gilt dies für Verwender des Browsers „Chrome“ von Google. Den jeweiligen Entwicklern wird empfohlen, schnellstmöglich zu reagieren.

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