Wandel im klassischen Einzelhandel

On November 24, 2014, in E-Commerce, Social media, Webdesign, by D.Hofmann

Den Einzelhandel erwartet ein weiterer Umbruch. Vor einigen Jahren noch, so scheint es, hatte fast jedes Städtchen seinen Tante Emma Laden um die Ecke. Nach und nach entwickelte sich das Einkaufen über den Supermarkt hin zum Discounter. Doch die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Amazon, Ebay, Zalando und Co stellen das klassische Einkaufsverhalten komplett auf den Kopf. Es hat sich eine Dynamik entwickelt, die auch die stationären Händler erfasst hat. Wird heute noch jeder elfte Euro im Internet ausgegeben, so könnte es Prognosen zufolge bald schon jeder vierte Euro sein.

 

Maßnahmen

Doch die meisten Händler ergreifen keine Maßnahmen. Nur wenige Unternehmer nutzen ihre Möglichkeiten über Facebook oder eine eigene Website, um Kunden anzusprechen oder zu binden. Experten sprechen von 2-3 Jahren Rückschritt, dem die Unternehmer den Kunden hinterherhinken. Dabei könnte man schon mit wenig Aufwand viel erreichen. Kleine Aktionen wie „Look of the week“ können schon ein Anfang sein.

 

Digitalisierung als Herausforderung

Viele haben schlicht Angst vor der Herausforderung so scheint es. Denn die Digitalisierung bringt natürlich auch einige Kosten mit sich. Diese sind für größere Unternehmen und Ketten leichter zu stemmen. Kleinere setzen oft eher auf Beratung und Einkaufserlebnisse und investieren in alternative Standorte oder neue Ausstattungen. In einer von PwC durchgeführten Umfrage möchten über die Hälfte der befragten Einzelhändler keinen Onlineshop eröffnen.

 

Es besteht Hoffnung

Doch mittlerweile verkauft wenigstens jeder Dritte im auch Internet und sei es nur über Ebay. Doch selbst wenn online verkauft wird, sind online und offline Verkauf selten miteinander verknüpft. Vor allem junge Kunden sind begeistert, wenn Möglichkeiten bestehen, wie online die Verfügbarkeit zu prüfen und dann die Ware im Laden abzuholen.

Viele Ladenbesitzer sind auch der Meinung, dass der Wandel bald überstanden sei. Keine Maßnahmen zu ergreifen ist aber definitiv der falsche Weg, wenn man nicht von der Liste der Kunden verschwinden will. Eine (neue) Website oder ein Online-Shop können hier ein Anfang sein.

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