Der Bundesverband des deutschen Versandhandels e.V. hat zusammen mit der Technischen Universität München, der Internet World Business und Voycer AG im Sommer eine Befragung von rund tausend e Commerce Shops mit wichtiger Relevanz im Internet vorgenommen. Von den versandten Fragebögen an die 1.000 Internet-Shops aus dem deutschsprachigen Raum in Deutschland, Schweiz und Österreich haben 121 vollständige Fragebögen zurückgesandt, die von der TU ausgewertet werden konnten. Zusammengefasst wurden die Daten in der jetzt vorliegenden Studie “Social Media im e Commerce”.

Ein Drittel der Befragten, das sind also rund vierzig Internetshops geben an, dass sie schon heute erheblichen Nutzen aus der Präsenz und ihren Aktivitäten auf den Social Medias ziehen. Die geringe Zahl, der vollständig und damit auswertbaren Fragebögen, die der Leser der Studie vielleicht als zu gering einschätzen mag, sagt nichts über die Größe der Internetshops aus.

Social Medias dienen dem Austausch von Informationen, die durch die Vernetzung der Benutzer in Windeseile Einzelinformationen mit “Klicks” einen millionenfach Dialog darüber in Gang bringen. Eine SoMe, die das vor allem nutzt ist Youtube. Hier wurde die auch die Möglichkeit erkannt, sogenannte “Flashmobs” oder “Shitstorms” zu “organisieren”. Deshalb nutzen Firmen hauptsächlich zu 90 Prozent “Facebook“, denn mit dem Like oder Dislike-Button kann man problemlos Tendenzen ablesen. Der Button lässt sich von den e Commerce Shops gut auf ihren Seiten integrieren und leiten direkt weiter auf die Dialogseite “Facebook”. Weit dahinter liegen MySpace, Xing und andere. Die Erkenntnis ist, dass das intelligente Monitoring auf schnellstem Wege Anregungen, Kritik und Lob wahrzunehmen. Unternehmen nutzen diese Medien, nach der Studie, um soziale Kontakte mit Verbrauchern und Geschäftspartner hier zu verankern. Der Dialog soll die Transparenz bestimmter Abläufe verdeutlichen und die Möglichkeit schaffen, sowohl für Hersteller und Wiederverkäufer neue, potentielle Kunden zu gewinnen. Mit der Sentiment Analyse können Meinungen einzelner und klar definierter Gruppen analysiert werden. Die Social Medias gibt es natürlich nicht kostenlos und dies ist einfach auch nach der Studie noch wenig greifbar, was sich die Firmen die Werbung auf den sozialen Kommunikationsplattformen kosten lassen. Weder von Youtube noch von Facebook liegen dazu fassbare und verwertbare Zahlen vor.

Eine greifbares Problem, dass die Studie maßgeblich erkennt ist die schlechte Nachweisbarkeit von Handlungs-Axiomen der User im Wirtschaftsbereich. Ebenso gibt es keine gesicherten Erkenntnisse über das Verhalten der User der Social Medias, die sich ja hier nicht anmelden wie in einem Einwohnermeldeamt und damit jederzeit wieder auffindbar sind. Sondern User ändern ihre Nicknames. Ihre Profile können unecht sein.Die gemachten Angaben müssen nicht der Wahrheit entsprechen.

Dennoch sieht die Studie den Nutzen der Social Medias für den e Commerce im spürbaren wirtschaftlichen Nutzen. Flankierend gestützt wird dies auch durch die im dreistelligen Millionenbereich gewachsenen Umsatzzahlen des Mittelstandes im e Commerce-Bereichs.

Eine kostenlose Zusammenfassung der Studie “Die Wirtschaftliche Relevanz von Social Media im E-Commerce” kann auf http://www.voycer.biz/social-media-report angeschaut werden. Die gesamte Studie ist kostenpflichtig gegen 249 Euro zu erhalten.

ähnliche Artikel:

  1. Wie setzen Firmen Social Media ein?
  2. Media-Saturn-Manager beklagt sich über die bewusste Benachteiligung der Onlinehändler
  3. E-Commerce im Jahr 2020
  4. Die nächste Firefox-Version beinhaltet Social-Networking-Funktionen
  5. Cyberlink Media Suite 10
Tagged with:  

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>