adidasDer weltbekannte Sportartikelhersteller Adidas untersagt den Verkaufsplattformen Amazon und eBay den Verkauf seiner eigenen Artikel, und zwar ab Januar 2013. Bei den zwei Anbietern sollen dann keinesfalls mehr Produkte der Marken Adidas und Reebok aufzufinden sein. Das Vorhaben des Unternehmens wurde inzwischen von einer Adidas-Sprecherin offiziell bestätigt.

Neue E-Commerce-Bedingungen sind Grund für den Verbot

Da neue E-Commerce-Bedingungen für Adidas-Group-Erzeugnisse herrschen, die nach einer Übergangsfrist aller spätestens am 1. Januar 2013 in Kraft treten werden, will Adidas den Verkauf seiner Produkte auf Plattformen wie Amazon und eBay verbieten. Die neuen Bedingungen enthalten eine Ausschließung für den Verkauf von Adidas-Produkten auf Onlineplattformen, die “gebrauchte oder beschädigte Waren anbieten”, “Verkäufe durch private Endverbraucher zulassen”, “mehrere Verkäufer für ein und dasselbe Produkt haben” oder “keinen separaten Markenshop für jede zu Adidas gehörende Marke” besitzen.

Mit diesem Vorhaben will Adidas bezwecken, dass ausschließlich von Adidas genehmigte Websites den Onlineverkauf seiner Produkte abwickeln dürfen. Die Genehmigung ist unabhängig von den Umsatzzahlen des Unternehmens und soll lediglich formale Vorgaben erfüllen, die von den Händlern einzuhalten sind. Zudem soll dadurch eine markenfreundliche Präsentation eigener Produkte gewährleistet werden.

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One Response to Adidas verbietet verkauf seiner Produkte auf Amazon und eBay

  1. Alex sagt:

    Den Hintergedanken von Adidas kann man ja schon verstehen, ob das aber die Kunden interessiert, wird sich erst mit der Zeit zeigen, schließlich kaufen doch einige Leute einiges über diese Portale, da meistens auch die Preise einen guten Eindruck hinterlassen.

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